Wohnsitzloses Backmobil sucht neues Zuhause

Am Pfingstmontag war es wieder im Einsatz, das legendäre fahrbare BUND-Backhäusle. Viele Besucher des Alpirsbacher Pfingstmarktes stehen Schlange, um sich mit einem der köstlichen Lauch-Speck-Flammkuchen stärken zu können. Organisiert wird das Ganze seit Jahren von der BUND Ortsgruppe Oberes Kinzigtal. Unzählige ehrenamtliche Helfer engagieren sich für diesen kulinarischen Leckerbissen: Gemüse schnippeln, Teig kneten, Backofen befeuern etc. Ein zusätzliches Highlight ist die bunte artenreiche Wildkräuterausstellung. Sie begeistert Groß und Klein. Die Einnahmen der diesjährigen Aktion werden an die Jungranger des Nationalparks und an die Greifvogelstation in Baiersbronn gespendet. Leider ist das Backmobil derzeit wohnsitzlos. Es braucht dringend einen neuen Unterstellplatz mit einer Mindesthöhe von 2,80 Metern. Wer dem Backhäusle helfen kann, melde sich bitte: Tel. 074552419.

Neue Geschäftsführerin des BUND-RV Nordschwarzwald

Sabine König

Jahrgang 1977

 

Arbeitsschwerpunkte:

Heimische Wildpflanzen und Kräuter

Natur-Erlebnis-Pädagogik, Umweltbildung für Erwachsene

Entwicklung und Umsetzung von Projektideen

Unterstützung von Ehrenamtlichen

Naturschutz

 

Bei Fragen, Wünschen, Anregungen, können Sie mich gerne kontaktieren

 

 

 

 

 

Saatgut zum Hören, Anschauen, Anfassen und Mitnehmen

Manfred Rapp und Anja Banzhaf mit historischem Saatgut

 In der Thalia-Buchhandlung erschienen am 10.04.2017 viele Interessierte  zum Vortrag  „Wer die Saat hat, hat das Sagen“ von Anja Banzhaf, der Autorin des gleichnamigen Buches. Die Saatgutspezialistin berichtete eindrucksvoll darüber, wie die Agrarindustrie versucht weltweit die Kontrolle  über die Saat zu übernehmen. Sie erzählte davon, dass trotz allem vielerorts Bäuerinnen und Gärtner dafür kämpfen, über Ihr Saatgut und ihre Art der Landwirtschaft selbst zu bestimmen. Ergänzend referierte unser Landwirtschaftsexperte Walter Appenzeller über die  „Kultursorten im Raum Pforzheim und Enzkreis einst und jetzt“. Fortgesetzt wurde die Veranstaltung von Uwe Riehl und dem Gärtnerei-Leiter  Mathias John mit der Vorstellung des Projektes „Solidarische Landwirtschaft Pforzheim“. Manfred Rapp vom Historisch-Archäologischen Verein Mühlacker rundet das Programm ab. Er erläuterte das erfolgreiche Saatgutprojekt Dürrmenzer Urfelder von der kleinen Gartenschau Mühlacker 2016 und zeigte, wie uralte Getreidesorten unter heutigen Bedingungen gedeihen. Im Anschluss an den gelungenen Abend gab es Saatgut zum Anschauen, Anfassen und Mitnehmen.

 

 

25 Jahre Bund Heckengäu !

In der historischen Zehntscheuer in Heimsheim feierte der BUND-Heckengäu am 3. Adventssamstag sein 25 -jähriges Jubiläum. Die rund 50 Gäste, darunter viele "Nachbarn" vom BUND Biet und vom BUND Weissach genossen ein leckeres regionales Menü, bevor Vorstandsmitglied Martin Häcker mit einer Bildershow 25 Jahre  Revue passieren ließ: vom Widerstand gegen eine Golfplatzerweiterung - der  Impuls für die Gruppengründung - über  Landschaftspflege an steilen Hängen, Hilfestellungen für Schleiereule,  Fledermäuse & Co, Amphibienschutzmaßnahmen und spannende Jahresauflüge.

 

 

Neues Produkt von Streuobstwiesen

Gemeinsam mit der Leiterin des Dezernats 3 des Landratsamts, Dr. Hilde Neidhardt und Matthias Gastiger, Geschäftsführer des Reformhauses Eden in Pforzheim, haben wir am 08.12. den neuen Bio- Apfel-Balsamico-Essig unserer Streuobstinitiative verkostet. Er schmeckt nach "mehr als 100 Apfelsorten", und wir freuen uns, dass er jetzt außer im Naturschutzzentrum in Pforzheim (Eden, Feinkost-Müssle, Raiffeisen  am Güterbahnhof) und in Wilferdingen (Raiffeisen) erhältlich ist. Mit seiner attraktiven Flasche ist er auch ein ideales Geschenk.

 

 

BUND-Jahrbuch 2017 Ökologisch Bauen und Renovieren erschienen

Das BUND-Jahrbuch 2017 hat die Schwerpunkte  Solarstromspeicher und Suffizientes Bauen. Anhand von zahlreichen Hausportraits hilft es den Lesern, die fürs. Egal ob Neubau oder Sanierung und erst recht, wenn man ökologisch optimiert bauen und möglichst energieautark wohnen will, das vom BUND Baden-Württemberg herausgegebene Jahrbuch Ökologisch Bauen & Renovieren hilft weiter.

Das Jahrbuch gibt es zum Preis von 8,90 Euro an größeren Kiosken und beim Bahnhofsbuchhandel kaufen. Zu bestellen ist es (zzgl. 2 Euro) bei Ziel-Marketing, Tel.: 07 11 - 9 66 95-0; bestellungen@ziel-marketing.de.

 

BUND /Waldschule Loßburg: auf den Spuren der Biene

Einen spannenden Nachmittag erlebten die 14 Teilnehmerinnen beim "Umweltbildungstag" des BUND in Koop. mit der Waldschule Loßburg. Wie können wir auf spielerische Art Wissenswertes über Bienen und Imkerei an  Kinder /Jugendliche vermitteln ? - diese Frage stand im Mittelpunkt und wurde professionell und abwechslungsreich von Birgt Eschenlohr, der Kinder-Regionalbetreuerin des BUND beantwortet. Nicht nur  Kindern, auch Erwachsenen macht es sichtlich Spaß  sich beim Wiesenbingo auszutauschen oder in Hochgeschwindigkeit Nektartöpfe zu leeren.  

 

 

 

Natourismuspreis 2016

Bereits zum 20. Mal hat der BUND-RV Nordschwarzwald in diesem Jahr seinen "Natourismuspreis" verliehen. Er ging an den traditionsreichen Mühlen- und Gastronomiebetrieb "Untere Kapfenhardter MÜhle", der sich durch seine  umweltbewusste Betriebsführung  und die Förderung regionaler Produkte auszeichnet.

 

 

 

Wohnung im Erdgeschoss gesucht - der Wald ist ein Haus voller Tiere

.... 14 Kinder aus Neuenbürg und Straubenhardt erforschten am 23.September unter fachkundiger Anleitung von Britta und Klaus Faass das "Wohnhaus" Wald. Es ging nicht nur darum, zu ergründen, wer alles im Wald "herumspaziert", vielmehr darum zuzuordnen, welche Tiere sich  unter der Erde, welche auf dem Erdboden, im Stamm- und im Kronenbereich aufhalten. Die kleinen Naturforscher waren mit viel Spaß bei der Sache, zumal Eichelhäher und Buchfink lautstark auf sich aufmerksam machten und auch der Bewegungsdrang bei Laufspielen nicht zu kurz kam. Die guten Vorkenntnisse der Kinder, von denen einige schon öfter bei BUND-Naturerfahrung-Sonntagen dabei waren, wurde wieder einmal deutlich.

 

 

17.September: Demo gegen Freihandelsabkomme in Stuttgart !

Die Freihandelsabkommen CETA und TTIP hätten gravierende Auswirkungen auf Umwelt- und Verbraucher-Standards.  Dagegen protestierten in Stuttgart 40.000 Menschen. Auch aus der Region Nordschwarzwald waren viele BUND-Mitglieder dabei: aus dem oberen Kinzigtal, aus Nagold, aus Mühlacker.... Wir freuen uns über dieses Engagement !

 

 

Durch die Missen bei Würzbach

Etwa 20 Interessierte waren am 01.Juli der Einladung von BUND und NABU gefolgt, den Lebensraum „Misse“ kennenzulernen. „-miß“, „-müß“ oder „–moos“: häufige Bezeichnungen in  Wanderkarten zeigen an, dass diese kleinen – eher unscheinbaren – Waldmoore  auf der Enz-Nagold-Platte früher sehr weit verbreitet waren. Entstanden unter charakteristischen geologischen und klimatischen Rahmenbedingungen und unter dem Einfluss der historischen Waldweide und Streunutzung sind die wenigen noch intakten Missen im Kreis Calw  heute alle gesetzlich geschützt. Beim  Spaziergang durch das NSG Heselwasen erläuterten Regine Einfeld vom BUND und Revierförsterin Edda Roentgen die Schutzwürdigkeit dieser strukturreichen Lebensräume.

 

 

Rotwildmanagement im Nationalpark

Auf Einladung des BUND berichtete F. Burghardt, Leiter der Abteilung Schalenwild im Nationalpark im Kurhaus Freudenstadt Anfang Juni über die Erarbeitung einer Konzeption für das Rotwild. Als wichtigsten Aspekt für die Tiere, die im Nordschwarzwald extrem scheu geworden sind, hob er Störungsfreiheit und Ruhe hervor. Das Rotwild sei im Nordschwarzwald auf die Hochlagen -  gleichzeitig   Top-Wintersportgebiet - zurückgedrängt worden. Burghardt berichtete von verschiedenen Maßnahmen im Nationalpark vom Umbau der jagdlichen Infrastruktur bis hin zur Erweiterung der Grindenflächen, um das Rotwild wieder "ins Freie zu locken".

Aber - so sein Fazit - es bedarf eines übergreifenden Konzepts im gesamten Nordschwarzwald, um zu erreichen, dass  im Nationalpark irgendwann einmal ganz uf die Jagd verzichtet werden kann.

Lesen Sie hierzu einen Artikel im Schwarzwälder Boten

Schwabo_060616_Rotwildmanagement.pdf

Großer Zuspruch zu Pflanzentauschbörse Calw

Aufgrund des strömenden Regen am Samstag, den 16. April waren die Erwartungen an die Besucherzahlen bei den Organisatoren – BUND und Nachhaltigkeitswerkstatt Calw – nicht allzu hochgesteckt. Aber an  Zulauf und Zuspruch sollte es nicht mangeln.  Lilablühende  Tomaten, Kaukasisches Vergissmeinnicht und viele andere Garten - und Zimmerpflanzen wechselten in kürzester Zeit die Besitzer. Auch die Informationen zum naturnahen  Garten von der Kompostfibel bis hin zur Broschüre „Igel im Garten“ stießen auf reges Interesse.

„Eine tolle Idee“ – war der meistgehörte Satz -  „Wann ist der nächste Termin ?“  - die meistgestellte Fragen an diesem Morgen. „ Angesichts des großen Interesses  werden wir  die Pflanzentauschbörse sicherlich wieder anbieten und vielleicht auch die Anregungen der Besucher zu einem Herbsttermin aufgreifen“ – so das Fazit der Veranstalter.

 

 

 

Auf dem Hardthof in Bad Liebenzell-Beinberg

Vor interessierten Fragen kaum retten konnte sich Uwe Gorjup, der am 11. April für den BUND eine Gruppe interessierter Menschen durch seinen Betrieb führte. Der Hardthof ist seit 1992 als Biolandbetrieb anerkannt, wirtschaftet auf 70 Hektar und betreibt Mutterkuhhaltung  mit Angusrindern, die auf die Besuchergruppe sehr entspannt reagierten. Seit kurzem gibt es auch einen mobilen Hühnerstall auf dem Hof, so daß die Hühner viel Freiheit geniessen und dennoch die Auslauffläche nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Am Wochenende ist der kleine Hofladen geöffnet - in Kürze wird es auch einen Verkaufsautomaten für Eier, Nudeln und Wurst geben. 

 

 

Mühlacker: Gewerbeflächen - Masse oder Klasse ?

Über 70 Interessierte aus der ganzen Region waren  unserer Einladung gefolgt, sich über die Ausweisung von Gewerbegebieten Gedanken zu machen und mit Fachleuten zu diskutieren. Prof. Dr. Ruther-Mehlis von der Hochschule Nürtingen betonte in seinem Impulsreferat, daß landesweit viele Gewerbegebiete - insbesondere in kleinen Gemeinden - am falschen Platz erschlossen würden und werden. Eine Studie des Regionalverbands zeigt auf, daß es in der Region Nordschwarzwald 675 ha Reserve-Gewerbeflächen gibt, die den Bedarf gut abdecken. 

 

 

Hier finden Sie den Zeitungsartikel aus dem Mühlacker Tagblatt

MT_Einzelartikel_BUND_Gewerbegebietel.pdf

Besichtigung der Pforzheimer Kläranlage

Im Rahmen unseres Schwerpunktthemas Abfall/Abwasser haben wir am 09.April zu einer Besichtigung der Pforzheimer Kläranlage eingeladen. Bärbel Jansen vom Umweltamt der Stadt erläuterte uns fachkundig die Anlage, die im Vergleich zu anderen Kläranlagen einige Besonderheiten aufweist. So bedingen die Pforzheimer Gold-/Silber-Scheideanstalten hohe Nitratfrachten, weshalb eine besonders intensive Denitrifikation in mehreren Becken notwendig ist. Die räumlich beengte Lage bedingt, daß die Abwässer hochgepumpt werden müssen, was einen erhöhtem Energiebedarf mit sich bringt. Auch das eigene Verhalten diskutierten die TeilnehmerInnen angesichts der Probleme, die Fette im Abwasser verursachen können.

 

 

BUND Kindergruppe aus Maulbronn gewinnt 1. Preis

Im Beisein von Ministerialdirigent Wolfgang Baur vom Ministerium für Ländlichen Raum hat Reiner Baur, Geschäftsführer der BUNDjugend  die schönsten Naturtage bücher 2016 von Kindern aus ganz Baden-Württemberg im Stuttgarter Naturkundemuseum ausgezeichnet. Über 700 Kinder hatten sich am 23. Landeswettbewerb der BUNDjugend beteiligt. Die BUND Kindergruppe aus Maulbronn gewann einen 1. Preis für ihre Beschäftigung mit Wildblumen.

In einem überdimensionalen Naturtagebuch aus selbstgeschöpftem Papier hielten die Kinder ihre Beobachtungen fest. Sie bastelten selber Pflanzenpressen und bestimmten die gefundenen Blumen. Ausführlich beschrieben sie auch Heuschrecken und die Beiträge von Spinnen und Bienen für eine intakte Wiese. Die Jury würdigte die detaillierten Dokumentationen und die kreative Gestaltung des Naturtagebuchs.

 

 

 

Besuch in der Wertstoff-Sortieranlage

Einen höchst informativen Nachmittag verbrachten 20 Interessierte  bei der BUND-Besichtigung der Wertstoffsortieranlage der Fa. Suez in Ölbronn. In der Anlage wird der Müll aus dem Enzkreis und dem Kreis Ludwigsburg getrennt nach den beiden Fraktionen "rund" und "flach" sortiert, wie Betriebsleiter Carsten Fischer erläuterte. Fischer zeigte auf, welche Probleme Fehlwürfe , z.B. zugeknotete Plastiktüten mit unpassendem Inhalt,  den Menschen die von Hand vorsortieren, aber auch den Maschinen bereiten. Entsetzt registrierten die Teilnehmerinnen auf  das offensichtliche Müll-Chaos in den privaten Tonnen und nutzten die Gelegenheit, sich vom Fachmann ihre eigenen Fragen zur korrekten Abfallentsorgung  beantworten zu lassen.

 

 

Calw: Podiumsdiskussion Natur und Umwelt

 "Wahlprüfsteine Natur-/Umweltschutz" so das Thema einer von der VHS Calw, BUND und NABU organisierten Diskussion der Landtagskandidaten am 25.02., die großen Zuspruch beim Publikum fand. Im bis auf den letzten Platz besetzten Vortragsraum der VHS nahmen T. Blenke (CDU), J. Schwarz (Grüne), D. Steinrode (SPD)und H. Müller (FDP) Stellung zu den Fragen der Naturschutzverbände.  Moderator Jerome Brunelle bezog  die Zuhörerinnen professionell und unterhaltsam mit ein, und so konnten  diese den Kandidaten zu den Themen Hermann-Hesse-Bahn,   Flächenverbrauch und zu Energie- und Klimapolitik im Kreis Calw intensiv "auf den Zahn fühlen". 

Lesen Sie den Artikel im Schwarzwälder Boten

Schwabo_PoddiskCalw27.02.16.pdf

BUND-RV Nordschwarzwald : Vogelforschung „wie die Großen“ – Spannendes Birding für Kinder in Straubenhardt

Trotz regnerischem Wetter machten sich am letzten Sonntag im Januar neun Kinder unter fachkundiger Anleitung der Naturpädagogen Britta und Klaus Faaß auf Vogelpirsch. Auf einem kleinen Rundgang durch die Wiesen durften die Kinder die Anzahl die beobachteten Arten notieren. Mit dem "Ting" führte Britta Faaß die Stimmen aller gesichteten oder gehörten Vögel an Ort und Stelle noch einmal vor. Ein Grünspecht ließ sich nicht lange bitten und antwortete prompt und lautstark. Nach der spannenden Stunde im Freien wärmte sich die Gruppe in der Hütte des Boulevereins Schwann wieder auf. Unter dem Mikroskop konnten die Kinder nachvollziehen, wie kompliziert und doch sinnvoll Vogelfedern aufgebaut sind. Und wie immer gab es eine kleine Erinnerung zum Mitnehmen: ein Vogel, den die Kinder aus einer Astgabel schnitzen durften.

 

 

 

 



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