Auf diesen Seiten sehen Sie, welche Projekte, Veranstaltungen und Aktionen der BUND in der Region gerade durchführt und welche Positionen zu aktuellen Themen er vertritt. Auch wenn Sie Ihre/n lokale/n Ansprechpartner/in bei BUND in der Region Nordschwarzwald suchen oder unsere Serviceangebote nutzen wollen sind Sie hier genau richtig.
Auf der alljährlichen Delegiertenversammlung am 21./22. April in Bad Boll hat der BUND-Landesverband Baden-Württemberg eine Resolution für die Einrichtung eines Nationalparks im Nordschwarzwald verabschiedet.
Lesen Sie hierzu die SWR-1-Nachrichten
Wollen Sie mehr über den geplanten Nationalpark wissen ?
Am 19.04. hatten der BUND Kreis Freudenstadt gemeinsam mit dem Freundeskreis Nationalpark Schwarzwald den Zoologen und Forstwissenschaftler Dr. J. Müller zu einem Vortrag "Biologische Vielfalt in unbewirtschafteten Wälder - Forschungsergebnisse aus dem Bayerischen Wald" eingeladen. Hier finden Sie den Artikel aus dem Schwarzwälder Boten "Zoologe Jörg Müller - Totholz bietet Lebensraum für Tiere".
Am gleichen Tag fand in Calw eine Informationsveranstaltung "Nationalpark - Chancen und Risiken" des BUND RV Nordschwarzwald und des NABU Gäu-Nordschwarzwald) statt. Dr. Wolfgang Schlund - Leiter des Naturschutz-Zentrums Ruhestein - informierte über Rahmenbedingen, Ziele, den Suchraum und den Stand des Verfahrens und beantwortete die zahlreichen Fragen aus dem Publikum.
Lesen Sie hierzu einen Artikel des Schwarzwälder Boten vom 23.04.2012
Am 2. Mai hat Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner im Rathaus in Mönsheim die Schutzgebietsverordnung für den Kalkofen bei Mönsheim, das 220. Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Karlsruhe unterzeichnet. Seit vielen Jahren führt der BUND-OV Heckengäu Pflegearbeiten in diesem Gebiet durch.
Die Bio-Bande - ein Gemeinschaftsprojekt baden-württembergischer Streuobst-Initiativen- hat ein neues Mitglied: Den Bio-Apfel-Cidre aus 100 Prozent heimischem, ungespritzten Streuobst - also Bio pur. Wegen seines geringen Alkoholgehaltes und dem erfrischenden Geschmack eignet sich der Cidre im Sommer hervorragend als prickelnde Alternative zu Bier und Wein!
In Kürze ist der Cidre unter anderem auch direkt bei uns im Naturschutzzentrum erhältlich. Nähere Informationen erhalten sie unter Telefon: 07231 - 927192.
In Presse und Internet hebt die Stadt Pforzheim immer wieder vollmundig die groß angelegte Bürgerbeteiligung beim Masterplan hervor. Der bisherige Verlauf dieser Bürgerbeteiligung zeigt indes vor allem eins: die Entwicklung von Natur und Umwelt spielen eine völlig untergeordnete Rolle in Pforzheim. Das Thema „Natur“ teilt sich mit „Kultur“ das letzte der 6 großen Handlungsfelder - Umwelt wurde als Stichwort gar nicht erst genannt. Die Zusammenlegung von Natur und Kultur legt den Gedanken nahe, dass diese beiden Themenfelder einfach übrig geblieben sind; denn inhaltliche Überschneidungen hätte es sicherlich am ehesten zum Handlungsfeld Mobilität gegeben. Aber der geringe Stellenwert von Natur und Umwelt wurde noch deutlicher:
In der sogenannten „Expertenrunde“, die kurz vor der Weihnachtspause tagte, waren 13 Fachleute für den Bereich „Kultur“ und gerade mal vier für den Bereich „Natur“ eingeladen, darunter die Geschäftsführerin des BUND Nordschwarzwald. Der Nabu Pforzheim - nicht eingeladen - forderte Informationen über die Auswahlkriterien und bekam von der Verwaltung die Auskunft, dass unter zu vielen Experten eine Auswahl getroffen werden musste. Die Herkunft der „vielen Experten“ und die Auswahlkriterien blieben allerdings im Dunkeln. Die wenigen „Natur-Experten“ bildeten dann beim ersten Termin eine von vier Arbeitsgruppen. Beim zweiten Termin war dann die Bildung von drei gemischten (sog. Mix-Max-Gruppen) vorgesehen: "Tourismus", "Vermarktung" und "Nachhaltigkeit". Massive Proteste des BUND und der anderen Natur-Fachleute gegen diese weitere Zersplitterung von Fachwissen führten nach längerer Diskussion dazu, dass wieder eine eigene Gruppe „Natur /Nachhaltigkeit“ gebildet wurde. Über die Ergebnisse der sogenannten "Zukunftswerkstatt" Natur und Kultur erfuhren die Experten übrigens nichts. Es ist allerdings stark zu vermuten, dass auch bei dieser Veranstaltung für Pforzheimer BürgerInnen Natur und Umwelt wenig Raum eingeräumt wurde
Leicht verständlich geschrieben und anschaulich aufbereitet, mit vielen Beispielen und Anregungen für die Praxis bietet das BUND-Jahrbuch 2012 - Ökologisch Bauen und Renovieren einen Rund-um-Service für Bauherren und Sanierer. Das Magazin gliedert sich in fünf Bereiche: Planung/Finanzierung, Musterhäuser, Gebäudehülle, Haustechnik und Innenausbau/Gestaltung. Einen einzigartigen Service bieten der Überblick zur Förderpolitik sowie die Vergleichstabellen zu Dämmstoffen und insbesondere zum Vergleich der Heizkosten für unterschiedliche Haustypen und Anlagenkonstellationen. Literatur und Internet-Verweise ermöglichen die Vertiefung von Einzelaspekten. Sonderschwerpunkte sind 2012 die Themen Energiewende und Stuttgart 21.
Das neue Jahrbuch ist ab sofort für 8,90 Euro an größeren Kiosken und beim Bahnhofsbuchhandel erhältlich. Zu bestellen ist es (zzgl. 2 Euro) bei Ziel- Marketing, Tel.: 07 11 - 9 66 95-0; Fax: 9 66 95-20, bestellungen@ziel-marketing.de.
Ein Nationalpark bringt nicht nur der Natur und der Artenvielfalt, sondern auch den Menschen in der Region Vorteile! Wie die Erfahrungen aus anderen deutschen Nationalparks zeigen, erhöhen sie die touristische Attraktivität der Regionen und tragen so deutlich zur Wertschöpfung bei.
Am Freitag, den 18.11.2011 fand in Freudenstadt (Falken-Realschule) eine Informationsveranstaltung des BUND-RV Nordschwarzwald zu diesem wichtigen Thema statt. Thomas Müller, Bürgermeister von Bayerisch-Eisenstein - einer vollständig vom ältesten deutschen Nationalpark Bayerischer Wald umgebenden Gemeinde - und Henning Walter, Leiter des Nationalpark-Forstamtes Eifel, des jüngsten Nationalparks in Deutschland, berichteten dabei über ihre Erfahrungen und die Erfolgsgeschichte des Nationalparks in ihrer Region.
In der Südwestpresse erschien ein ausführlicher Artikel über diese Veranstaltung
Hier gelangen Sie zur Homepage des Freundeskreises Nationalpark Schwarzwald
Ungebremster Flächenverbrauch
Im Gebiet Buchbusch in der Katharinentaler Senke beginnen gerade die Erschliessungsarbeiten für ein 35 Hektar großes Gewerbegebiet der Stadt Pforzheim und die PZ titelt "Bald mehr Gewerbefläche". Doch die Stadt möchte noch weitere Gewerbeflächen ausweisen. Lesen Sie unsere Position zum geplanten IKG im Steinig oder Ersinger Kreuz.
Am 23.09.11 fand in Keltern-Dietlingen ein BUND-Seminar "Ortsentwicklung ohne Flächenverbrauch" statt. Hier finden Sie die Presseberichte aus der Pforzheimer Zeitung und dem Pforzheimer Kurier.