Projektwoche des BUND zum Thema Lebensmittelverschwendung

„Ernährung und Klimaschutz“ –   mit unserer Ernährungsweise tragen wir in sehr unterschiedlicher Intensität zum Klimawandel bei. Insbesondere eine sehr fleischbetonte Ernährung schlägt mit fast 3 Tonnen CO2-Äquivalenten /Person x Jahr das Klima zu Buche. Aber auch durch größere Achtsamkeit bei der Ausnutzung der Lebensmittel können wir unsere persönliche Klimabilanz verbessern. Im Durchschnitt wirf jede/r Deutsche etwa 50 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr fort, so das offizielle Ergebnis einer bundesweiten Studie.

Dies war für uns Anlass, die Problematik unter dem Motto „Zu Schade für die Tonne“ im Frühsommer 2015 ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Im April /Mai 2015 waren wir mit Infoständen auf dem Wochen- bzw. Bauernmarkt in Freudenstadt und Pforzheim präsent und haben die MarktbesucherInnen u.a. mit einem Quiz zum Thema angesprochen. Der Film „Die Essensretter“ von Valentin Thurn haben wir im Subiaco-Kino in Freudenstadt und im Kommunalen Kino in Pforzheim gezeigt – mit angeregten Diskussionen im Anschluß und in Pforzheim in Anwesenheit des bekannten Regisseurs.

 

Die Hochschule Pforzheim griff auf Anregung des BUND das Thema „Globale Auswirkungen der Lebensmittelvergeudung“ auf – ein sehr interessanter und inhaltsreicher Vortrag von Prof. Viere beeindruckte ca. 200 ZuhörerInnen. 

Ein Restekochkurs in Kooperation mit der VHS Pforzheim lud dazu ein, das Thema einmal ganz praktisch anzugehen.

Auch die Johanna – Wittum – Schule in Pforzheim setzte sich  intensiv mit dem Thema auseinander. Nach der Vorführung des  Films „Frisch auf den Müll“  diskutierte  Regine Einfeld vom BUND Nordschwarzwald mit den SchülerInnen über das Thema. Eine Gruppe präsentierte Gerichte aus sogenannten „Misfits“ und berichtete von diesem  gelungenen Praxistest.

 

 

 



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